Aloe Vera Saft
Aloe Vera Saft wird im Gegensatz zum höherwertigen Aloe Vera Gel aus dem ganzen Blatt verschiedener Aloe Arten gewonnen. Die Faserschicht unter der Epidermis, die das stark wirksame Anthracen-Derivat Aloin enthält, wird vor der Extraktion nicht entfernt. Aloin zeigt jedoch sowohl beim innerlichen wie beim äußerlichen Gebrauch unerwünschte Nebenwirkungen, deshalb muss der Aloe Vera Ursaft nach der Gewinnung sorgfältig filtriert werden. Die Filtration macht das Herstellungsverfahren aufwändig und hat außerdem zur Folge, dass auch wertvolle Wirkkomponenten verloren gehen. Hinsichtlich des Gehalts an wirksamen Inhaltsstoffen ist der Aloe Vera Saft einem reinen Aloe Vera Trinkgel, dessen Basissubstanz ausschließlich aus den inneren Blattgeweben gewonnen wird, unterlegen. Ein Aloe Vera Gel enthält insgesamt deutlich mehr intakte Bioaktivatoren und andere essentielle Vitalstoffe.
Die Aloe Vera Saft Wirkung lässt sich entsprechend nicht mit der eines Aloe Vera Trinkgels vergleichen, zumal durch die Filtration auch störende Komponenten wie das Aloin nicht restlos entfernt werden. Deren Endkonzentration ist zwar auch in einem hochwertigen Aloe Vera Saft so gering, dass keine schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind. Die Qualität des Saftes ist nach strengen Verbrauchskriterien insgesamt dennoch als niedriger einzustufen.
Als Nahrungsergänzungsmittel wird der Aloe Vera Saft in den verschiedensten Zubereitungen angeboten, die sich für den täglichen Gebrauch mit allerlei Zusätzen kombinieren lassen. Beliebt sind zum Beispiel Aloe Vera Saft/Joghurt-Zubereitungen oder Aloe/Fruchtsaft-Mischungen. Weniger dem Geschmack als vielmehr der Konservierung dient der Zusatz von Zitronensäure. Das natürliche Säuerungsmittel erhöht die Haltbarkeit von Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln über eine Veränderung des pH-Wertes.
Wer sich seinen Aloe Vera Saft selber herstellen möchte, sollte genau abwägen, ob der Herstellungsaufwand die vermeintliche Kostenersparnis aufwiegt. Hier gilt es an erster Stelle zu bedenken, dass ein schlecht präparierter Aloe Vera Saft ein hohes gesundheitliches Risiko birgt, das sich im Ernstfall in schweren Magen-Darmbeschwerden äußert. Die Aufreinigung, die diesen Effekt aufhebt, ist aufwändig und teuer. Unterm Strich lohnt sich die Eigenproduktion deshalb in der Regel nicht, selbst wenn man Aloe Vera vergleichsweise billig im eigenen Garten oder sogar in der Wohnung anbauen, halten und züchten kann. Wer sich dennoch selbst an die Saftgewinnung wagt, sollte darauf achten, dass die Mutterpflanze mindestens drei Jahre alt ist, bevor die ersten Blätter entnommen werden und dass selbst unter optimalen Bedingungen pro Ernte nicht mehr als drei Blätter zu Saft verarbeitet werden sollten. Damit ist, wenn man nur ein oder zwei Pflanzen zuhause hat, die Ausbeute relativ dürftig und der kontrolliert hergestellte Aloe Vera Saft aus dem Laden gewinnt zusätzlich an Attraktivität.
Empfehlenswerter ist das Aloe Vera Trinkgel mit Honig von Schön & Gesund. Dieses erfüllt unsere Qualitätsanforderungen an Aloe Vera Produkte und kannst risikofrei auf Rechnung im Online Shop bestellt werden.

